Begattungskästchen für die Belegstellen-Auffuhr vorbereitet

Heute habe ich rund 28 Apidea-Begattungskästchen mit Reinzuchtköniginnen für die Auffuhr auf die Carnica-A-Belegstelle Greina vorbereitet. Die Begattungskästchen müssen mit je 100-150 Gramm Jungbienen befüllt sein und dürfen auf keinen Fall Drohnen enthalten. Dazu wird die entsprechende Bienenmasse gesiebt (Drohnen sind deutlich grösser als Arbeitsbienen). Zudem muss jedes Begattungskästchen mit ca. 400 Gramm Futterteig bestückt sein – dafür ist ein passender Futtertrog in den Kästchen intergriert.

 
Die Reinzucht von Bienen in der Schweiz – genauer: die Begattung jungfräulicher Zuchtköniginnen – erfolgt auf sog. A-Belegstationen in ausgewählten Alpentälern. Die Herkunft der männlichen Drohnen (= Samenspender) muss bekannt resp. kontrolliert sein. Klimatisch bedingt erfolgt die Reinzucht in meist hochlagigen Bergtälern später als die Zucht von Wirtschaftsköniginnen im Schweizer Mittelland.

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