Sonnenblumenfelder in voller Blüte

Nachdem im Zürcher Weinland über Wochen kaum nutzbare Tracht für die Honigbienen vorhanden war, stehen nun die Sonnenblumen – sowie auch hie und da die Buchweizenfelder – in voller Blüte.

Sonnenblumenfeld am Müliberg. Beliebtes Anflugsziel meiner Bienen.

Sonnenblumenfeld am Müliberg in Andelfingen. Beliebtes Anflugsziel meiner Bienen.

Sonnenblumen sind reich an Nektar und Pollen. Kein Wunder wird die goldgelbe Pracht emsig von den Bienen besucht.

Sonnenblumen

Sonnenblumen bieten reichlich Pollen und Nektar. Sie werden von Honigbienen deshalb gerne und oft besucht.

Nächste Woche werde ich abräumen – d.h. den Sommerhonig und Wabenhonig ernten. Danach steht die Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe und die Auffütterung der Völker an.

Wabenhonig 2019

Die Herstellung des beliebten Wabenhonigs gedeiht. Die Rähmchen aus Baumnussholz – ich setze hier auf das ausgeklügelte System der Bio-Imkerei Villiger – wurden ausgebaut und mit Honig befüllt.

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Begattete Zuchtköniginnen auf der Greina abgeholt

Nachdem ich vor zwei Wochen 20 Zuchtköniginnen auf die SCIV-A-Belegstelle Greina aufgeführt hatte, kehrte ich heute Abend zurück ins Sumvitg-Tal, um die begatteten Königinnen abzuholen. 12 dieser Königinnen sollen im nächsten Jahr im offenen Ringtausch auf ihre Leistung hin geprüft und bewertet werden.

Kontrolle des Apidea-Begattungskästchens

Kontrolle des Apidea-Begattungskästchen auf der A-Belegstelle Greina: Bei dieser Begattungseinheit hat’s geklappt. Die Königin ist vorhanden und in Einlage.

Der Begattungserfolg dieser Zuchtserie liess trotz bester Wetterbedingungen zu wünschen übrig. Nur 13 der insgesamt 20 aufgeführten Königinnen wurden erfolgreich begattet. Dies entspricht einem Begattungserfolg von 65 Prozent, was unterdurchschnittlich ist. Immerhin: Die erforderlichen 12 Prüfköniginnen der Sklenar-Linie 47/19/48 kann ich in den offenen Ringtausch geben. Allerdings bleibt mir dabei nur eine Reservekönigin übrig, um allfällige Ausfälle/Verluste zu kompensieren.

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Begattete Zuchtköniginnen abgeholt

Nachdem ich vor zwei Wochen meine erste Serie von Zuchtköniginnen auf die Carnica B-Belegstelle Möösli aufgeführt hatte, konnte ich heute die ersten begatteten Zuchtköniginnen dort abholen. Der Begattungserfolg lag bei durchschnittlichen 78 Prozent.

Begattungskästchen auf der B-Belegstelle Möösli

Begattungskästchen auf der B-Belegstelle Möösli im Aargauischen Mühlau.

Die Carnica-Belegstelle Möösli wird von meinem Imker- und SCIV-Vorstandskollegen Markus Müller geführt. Markus Müller hat mir auch den Zuchtstoff für diese Serie geliefert (Linie: Sklenar 47/19/48; Steckbrief: Besonders robust, wetterhart, lammfromm, bringt starke Völker, hervorragend in Leistung, schwarmträge. Schöne gräuliche Färbung).

B-Belegstellen – so genannte Rasse-Belegstationen – dienen der Erzeugung vitaler Wirtschaftsköniginnen. Für die Reinzucht von Carnica-Königinnen sind sog. A-Belegstellen für die Auffuhr zu wählen. Nur dort ist sichergestellt, dass die Drohnen, welche die aufgeführten Königinnen begatten, einer ausgewählten Rasselinie entstammen. Das Risiko von Fehl- resp. Fremdpaarungen ist aufgrund ihrer geografischen Lage sowie geltender Schutzkreise weitgehend ausgeschlossen.

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Auffuhr meiner Zuchtköniginnen

Heute habe ich 20 Reinzucht-Königinnen in Apidea-Begattungskästchen auf die A-Belegstelle Greina gebracht. Das war eine abenteuerliche Rundfahrt: Sie führte entlang der Axenstrasse über den Oberalppass tief ins Sumvitg-Tal und von dort durchs Rheintal zurück ins Zürcher Weinland nach Humlikon. Gute 400 km Fahrt…

Auffuhr von 20 Zuchtköniginnen auf der SCIV-A-Belegstelle Greina im Somvitg auf ca. 1300 M.ü.M...

Auffuhr von 20 Zuchtköniginnen auf die SCIV-A-Belegstelle Greina im Sumvitg auf ca. 1300 M.ü.M..

Impressionen vom Besuch der A-Belegstations Greina.

Impressionen vom Besuch der A-Belegstations Greina.

A-Belegstelle Greina: Ein wichtiger Baustein bei der Reinzucht von Carnica-Bienen in der Schweiz.

A-Belegstelle Greina: Ein wichtiger Baustein bei der Reinzucht von Carnica-Bienen in der Schweiz.

Übrigens: Auf der Passhöhe des Oberalppasses sind wir dem SRF-Filmteam für die Sendung “SRF bi de Lüt” begegnet. Meine Frau Moni nutzte diese Gelegenheit spontan für ein Foto mit Nik Hartmann.

Auf dem Oberalppass (2046 m. ü. M.): Begegnung mit Nik Hartmann. Diese Gelegenheit für ein Foto liess sich meine Frau Moni nicht entgehen.

Auf dem Oberalppass (2046 m. ü. M.): Begegnung mit Nik Hartmann. Diese Gelegenheit für ein Foto liess sich meine Frau Moni nicht entgehen.

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Bienenhaltung in Kirgistan

Immer wieder erhalte ich von Freunden und Bekannten, die andere Länder bereisen, Fotos, die zeigen, wie die Imkerei andernorts betrieben wird. Eines der schönsten Geschenke, das man mir machen kann. Am liebsten wäre ich selbst da und würde mich mit jenen Imkern persönlich über verschiedene Aspekte, Herausforderungen und Betriebskonzepte der Bienenhaltung austauschen.

Zuletzt erhielt ich von Freunden, die mit ihrem Wohnmobil gerade die sog. Stan-Länder bereisen, ein Foto aus Kirgistan.

Ausladender Bienenstand in Kirgistan.

Ausladender Bienenstand in Kirgistan.

Kirgistan – Fläche rund 200’000 km², Bevölkerung gut 6.3 Mio. Einwohner – ist ein von rauer landschaftlicher Schönheit geprägtes Land an der Seidenstrasse – also der ehemaligen Handelsroute zwischen China und der Mittelmeerregion.

Im Tian-Shan-Gebirge, das die alte Karawanenstrasse umgibt und die kirgisische Landschaft beherrscht, sollen Schneeleoparden, Luchse und Marco-Polo-Schafe leben. Im Süden Kirgistans liegt die jahrtausendealte Stadt Osch, deren grosser, geschäftiger Basar einst zu den bedeutenden Handelsplätzen der Seidenstrasse gehörte.

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