Honiglieferung in den Raum Lenzburg

Zu meinen Kunden pflege ich gerne eine persönliche Beziehung. Ob hier im Weinland, an meinem Arbeitsplatz in Zürich oder beim Besuch lokaler Märkte. Dann und wann erreicht mich indes eine Bestellung, die nicht aus einem meiner “Kerngebiete” stammt. Mit Erstaunen nehme ich zur Kenntnis – und freue mich natürlich -, dass meine Bienenprodukte auch in anderen Teilen der Schweiz gefragt sind.

BIENE vor Schloss Lenzburg, eine der ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz

BIENE vor Schloss Lenzburg, einer der ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz.

So auch heute: Mich erreichte eine Bestellung aus dem Raum Lenzburg (immerhin ist meine Familie väterlicherseits hier zu Hause). Ich liess es mir nicht nehmen, die Bestellung – trotz der geografischen Distanz zum Zürcher Weinland – persönlich auszutragen. Moni, meine Frau, begleitete mich auf der Ausfahrt mit meiner BIENE.

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Meine BIENE – ein echter Hingucker

Fausto, mein Schwager, hat mir heute in Schmerikon (SG) die Schlüssel zu meiner neuen BIENE – einer umgebauten Piaggio APE TM Kasten – übergeben.

Übergabe Piaggio Ape

Übergabe der fertig überarbeiteten Piaggio APE: Heute übergab mir mein Schwager Fausto, der den Umbau meiner BIENE geleitet und massgeblich gestaltet hat, die Schlüssel zum Fahrzeug.

Als Occasion Ende März 2019 im Wallis gekauft, hat Fausto in den letzten Monaten deren Umbau und Neugestaltung im Bergell geleitet und massgeblich geprägt. Das Erscheinungsbild blieb bis zuletzt ein wohlgehütetes Geheimnis.

 

Meine BIENE wird mich als Transportmittel auf dem Weg zu meinen Bienenständen begleiten. Im umgebauten Kasten integriert ist ein Marktstand, sodass ich die APE auch für den Besuch lokaler Märkte nutzen kann.

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Keine Honigbienen am Polarkreis

Am Jokijärvi (järvi = finn. See) im finnischen Lappland, wo wir unsere Sommerferien verbringen, gibt es keine Honigbienen. Dies, obwohl Trachtpflanzen wie Heidelbeere, das schmalblättrige Weidenröschen oder auch die Besenheide im Überfluss vorhanden sind. Die Bestäubung der Blüten übernehmen hier die Hummeln.

Blick auf den Jokijärvi im finnischen Lappland.

Grund für die Abwesenheit der Honigbienen sind die hier herrschenden subarktischen Klimabedingungen. Der Jokijärvi liegt auf 65° 34′ nördlicher Breite, d.h. nur einen Breitengrad südlich des nördlichen Polarkreises. Nur im Monat Juli bewegen sich die Minimaltemperaturen hier über 10° C, während die durchschnittliche Maximaltemperatur gerade mal 21° C erreicht.

Trachtpflanzen im finnischen Lappland

Üppige Tracht im finnischen Lappland wenig unterhalb des nördlichen Polarkreises. Während die Heidelbeeren bereits pflückreif sind, blühen das feinblättrige Weidenröschen und die Besenheide. Besucht wird die üppige Blütentracht von diversen Hummelarten.

Während die Honigbienen erst bei Aussentemperaturen ab ca. 10° C aktiv werden, fliegen Hummeln auch bei Temperaturen von unter 10 Grad aus. Diese Eigenschaft macht Hummeln unter den hier herrschenden Umständen zu zuverlässigeren Bestäubern. Der natürliche Selektionsvorteil liegt auf ihrer Seite.

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Von Strassennamen und Wohnsituationen

Ich fuhr entlang der Route 66, schritt über den Zebrastreifen an der Abbey Road und genehmigte mir mit den letzten Francs ein Bier im Greorge V an den Champs Elysées. Wohnen würde ich allerdings gerne an einer anderen Adresse.

Honigstrasse

Honigstrasse: Strassentafel fotografiert in Zürich-Seebach. 

Alternativ denkbar wären auch Imkerweg, Drohnensammelplatz oder Königinnen-Allee.

Indes: Unsere Postadresse Chlosterstrasse 2c passt allemal.

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Letzte Zuchtserie geschlüpft

Die Carnica-Königinnen meiner letzten Zuchtserie dieser Saison sind geschlüpft. Von den 22 jüngsten, rund 24 Stunden alten Mädchen, welche ich zuvor umgelarvt und dem gebildeten Sammelbrutableger auf einer Zuchtlatte gereicht hatte, sind 15 reife Weiselzellen gezogen worden. Sämtliche 15 Jungköniginnen sind geschlüpft. Zwei davon gingen – aus mir noch unerklärlichen Gründen – in den Begattungskästchen verloren. So kann ich immerhin 13 Begattungseinheiten auf die Belegstelle führen.

Weiselzellen kurz nach ihrer Verdeckelung

3, 5, 8 – die Königin ist gemacht.
Im Bild: Weiselzellen kurz nach ihrer Verdeckelung am 9. Tag nach Eiablage. 3 Tage als Ei und 5 Tage als Made sind hier – von den potenziellen Bienenköniginnen – bereits erfolgreich überstanden. Innert der nächsten 8 Tage erfolgt eine vollständige Metamorphose in der verdeckelten Weiselzelle.

Der Zuchtstoff stammte von meiner eigenen Sklenar-Königin (52-7-3-2018) der Linie 47/19/48. Diese Königin zeigte sich in diesem, ihrem ersten Leistungsjahr als besonders sanftmütig, absolut schwarmträge und stark im Honigertrag.

Weiselzellen nach Schlupf

Weiselzellen nach dem Schlupf der Königinnen (hier kopfüber fotografiert) . Typisch sind die von den Jungköniginnen fein säuberlich geöffneten Zellen – wie mit einem Skalpell abgetrennt.

Die Königinnen gehen morgen Abend zur Begattung auf die B-Belegstelle Möösli im Aargauischen Mühlau.

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